INFRAROT IM HOT YOGA: NEUE WÄRME IM FEELGOODSTUDIO 1150 

Wir haben im Feel­go­od­stu­dio 1150 die alten Elek­tro-Deck­en­strahler gegen mod­erne Infrarot­pa­neele getauscht. Unser Prax­is­raum am Neubaugür­tel wird jet­zt auf eine andere Art erwärmt: gle­ich­mäßiger, ruhiger und mit einem angenehmen Wärmege­fühl auf der Haut. 

Die wichtig­sten Unterschiede:

    1. Die Wärme kommt zu einem großen Teil als Strahlungswärme direkt bei Dir an, statt auss­chließlich über erwärmte Raumluft.
    2. Kör­p­er, Mat­ten, Boden und andere Ober­flächen nehmen die Strahlung auf und geben die Wärme anschließend wieder an den Raum ab.
    3. Dadurch kann sich die Wärme angenehm anfühlen, auch wenn die Luft­tem­per­atur niedriger ist als bei ein­er klas­sis­chen Warmluftheizung.
    4. Die Infrarot­pa­neele arbeit­en ohne starke Luftumwälzung – dadurch entste­ht weniger bewegte Luft im Raum.

    WIE INFRAROTWÄRME FUNKTIONIERT

    Infrarot­strahlung ist eine Form von Wärmes­trahlung. Anders als bei ein­er reinen Kon­vek­tion­sheizung wird dabei nicht zuerst die gesamte Raum­luft erwärmt. Die Strahlung trifft auf Kör­p­er und Ober­flächen und wird dort absorbiert.

    Ein ein­fach­er Ver­gle­ich ist ein küh­ler Früh­lingstag mit Sonne: Die Luft kann noch frisch sein, während sich die Sonne auf Dein­er Haut bere­its warm anfühlt.

    Genau dieser Unter­schied zwis­chen gemessen­er Luft­tem­per­atur und emp­fun­den­em Wärmege­fühl ist bei Strahlungswärme rel­e­vant. Die ther­mis­che Behaglichkeit eines Raumes hängt nicht nur von der Luft­tem­per­atur, son­dern unter anderem auch von den Tem­per­a­turen der umgeben­den Ober­flächen und der Luft­be­we­gung ab. 


    WAS INFRAROTWÄRME ANDERS MACHT

    Wärme, die Du direkt spürst

    Strahlungswärme wirkt in dem Moment, in dem die Strahlung Deinen Kör­p­er erre­icht. Du musst also nicht darauf warten, dass zunächst die gesamte Raum­luft auf eine bes­timmte Tem­per­atur gebracht wird.

    Das kann beson­ders beim Ankom­men angenehm sein: Du spürst die Wärme bere­its auf der Haut, während sich die Raumtem­per­atur noch entwickelt.

    Angenehme Wärme bei weniger aufgeheizter Luft

    Strahlungswärme kann dazu beitra­gen, dass sich ein Raum bere­its bei ein­er niedrigeren Luft­tem­per­atur warm anfühlt. Das ist ein­er der Vorteile von Strahlung­sheizung für den ther­mis­chen Komfort. 

    Für eine Hot-Yoga-Prax­is bedeutet das: Wärme muss sich nicht auss­chließlich wie heiße Luft anfühlen.

    Gleichmäßiger statt punktuell

    Unsere flächi­gen Infrarot­pa­neele verteilen die Wärmes­trahlung über den Raum. Dadurch entste­ht ein anderes Wärmege­fühl als bei einzel­nen punk­tuellen Wärmequellen.

    Wie gle­ich­mäßig die Tem­per­atur tat­säch­lich verteilt ist, hängt immer auch von Raum­größe, Posi­tion­ierung und Leis­tung der Paneele ab. Unser Ziel ist deshalb nicht ein­fach „heißer“, son­dern eine möglichst gle­ich­mäßige und angenehme Wärme im gesamten Praxisraum.

    Weniger bewegte Luft

    Infrarotheizun­gen benöti­gen für die Wärmeüber­tra­gung keine starke Luftumwälzung. Dadurch entste­ht weniger kon­vek­tive Luft­be­we­gung als bei Sys­te­men, die warme Luft aktiv im Raum verteilen.

    Das kann sich beson­ders angenehm anfühlen, wenn Du auf der Mat­te liegst und wenig Luft­be­we­gung möchtest. 

    Ruhiger

    Die Paneele selb­st arbeit­en ohne Ven­ti­la­tor. Dadurch entste­ht durch die Heizung kein zusät­zlich­es Lüftergeräusch.

    Was Du hörst, sind also vor allem Deine Atmung, die Ansagen der Lehrper­son und die Musik.


    WAS WÄRME IM KÖRPER MACHT

    Wärme erhöht die Haut­tem­per­atur und führt unter anderem zu ein­er Erweiterung ober­fläch­lich­er Blut­ge­fäße. Dadurch verän­dert sich die Durch­blu­tung der Haut und das Wärmeempfinden.

    Auch die Beweglichkeit kann sich kurzfristig verän­dern. Stu­di­en zu Yoga in beheizter Umge­bung zeigen, dass eine warme Umge­bung bes­timmte Beweglichkeitswerte akut stärk­er verän­dern kann. Das bedeutet aber nicht automa­tisch, dass Gewebe dadurch langfristig „flex­i­bler“ oder ver­let­zungssicher­er wird. 

    Deshalb gilt ger­ade in ein­er war­men Klasse:

    Nutze die Wärme, um Dich leichter zu bewe­gen – nicht, um Dich weit­er zu zwingen.

    Ein größer­er Bewe­gungsra­dius ist nicht automa­tisch ein besserer.


    FÜR WEN SICH DIE WÄRME BESONDERS ANFÜHLEN KANN

    Hot Yoga und Hot Pilates kön­nen beson­ders angenehm sein,

    • wenn Du mor­gens oder nach langem Sitzen gerne mit etwas Wärme in Bewe­gung kommst,
    • wenn Du inten­sive Bewe­gung und Schwitzen magst,
    • wenn Dir warme Räume bish­er gefall­en haben, Du aber starke Luft­be­we­gung unan­genehm findest,
    • wenn Du das Gefühl ein­er war­men, ruhi­gen Prax­is beson­ders gerne magst.

    Wie sich Wärme anfühlt, ist indi­vidu­ell. Was für die eine Per­son angenehm ist, kann für eine andere bere­its zu inten­siv sein.


    GUT ZU WISSEN

    Hot-Klassen sind kör­per­lich fordernd. Durch Wärme steigt die Belas­tung für die Ther­moreg­u­la­tion des Kör­pers. Schwindel, Übelkeit, Kopf­schmerzen oder Kreis­lauf­prob­leme sind Zeichen dafür, eine Pause zu machen oder die Klasse zu ver­lassen. Solche Beschw­er­den wer­den auch in Unter­suchun­gen zu Hot Yoga beschrieben. 

    Wenn Du Herz-Kreis­lauf-Erkrankun­gen hast, regelmäßig Medika­mente ein­nimmst, die Kreis­lauf oder Flüs­sigkeit­shaushalt bee­in­flussen, oder andere gesund­heitliche Ein­schränkun­gen hast, kläre vor ein­er Hot-Klasse mit Dein­er Ärztin oder Deinem Arzt, ob diese Form der Belas­tung für Dich geeignet ist.


    PRAKTISCH FÜR DEINE ERSTE KLASSE IM 1150

    Trink über den Tag verteilt aus­re­ichend. Nicht erst zehn Minuten vor Beginn.

    Geh Deine erste Hot-Klasse ruhig an. Du musst nicht jede Posi­tion in voller Inten­sität mitmachen.

    Pausen sind jed­erzeit möglich. Fersen­sitz, Kind­po­si­tion oder ein­fach kurz auf dem Rück­en liegen – alles völ­lig in Ordnung.

    Nutze die Wärme für saubere Bewe­gung. Wenn sich eine Posi­tion plöt­zlich deut­lich leichter anfühlt, heißt das nicht automa­tisch, dass Du weit­er hineinge­hen solltest.

    Hör auf Deinen Kör­p­er. Bei Schwindel, Übelkeit, Kopf­schmerzen, ungewöhn­lich­er Schwäche oder Kreis­lauf­prob­le­men: Pause machen, raus­ge­hen und abkühlen.

    Sag Dein­er Lehrper­son Bescheid, wenn es Deine erste Hot-Klasse ist oder Du gesund­heitliche The­men mitbringst.

    👋 Komm vorbei 

    Feel­go­od­stu­dio 1150, Neubaugür­tel 47, 5. Stock. 

    ➡️ Hier gehts zum Stun­den­plan 1150

    Fra­gen: info@feelgoodstudio.at

    Alles Liebe,

    🌸 Julie, Knut und Dein Feel­go­od Team. 🌸

    QUELLEN:

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