INFRAROT IM HOT YOGA: NEUE WÄRME IM FEELGOODSTUDIO 1150
Wir haben im Feelgoodstudio 1150 die alten Elektro-Deckenstrahler gegen moderne Infrarotpaneele getauscht. Unser Praxisraum am Neubaugürtel wird jetzt auf eine andere Art erwärmt: gleichmäßiger, ruhiger und mit einem angenehmen Wärmegefühl auf der Haut.
Die wichtigsten Unterschiede:
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- Die Wärme kommt zu einem großen Teil als Strahlungswärme direkt bei Dir an, statt ausschließlich über erwärmte Raumluft.
- Körper, Matten, Boden und andere Oberflächen nehmen die Strahlung auf und geben die Wärme anschließend wieder an den Raum ab.
- Dadurch kann sich die Wärme angenehm anfühlen, auch wenn die Lufttemperatur niedriger ist als bei einer klassischen Warmluftheizung.
- Die Infrarotpaneele arbeiten ohne starke Luftumwälzung – dadurch entsteht weniger bewegte Luft im Raum.
WIE INFRAROTWÄRME FUNKTIONIERT
Infrarotstrahlung ist eine Form von Wärmestrahlung. Anders als bei einer reinen Konvektionsheizung wird dabei nicht zuerst die gesamte Raumluft erwärmt. Die Strahlung trifft auf Körper und Oberflächen und wird dort absorbiert.
Ein einfacher Vergleich ist ein kühler Frühlingstag mit Sonne: Die Luft kann noch frisch sein, während sich die Sonne auf Deiner Haut bereits warm anfühlt.
Genau dieser Unterschied zwischen gemessener Lufttemperatur und empfundenem Wärmegefühl ist bei Strahlungswärme relevant. Die thermische Behaglichkeit eines Raumes hängt nicht nur von der Lufttemperatur, sondern unter anderem auch von den Temperaturen der umgebenden Oberflächen und der Luftbewegung ab.
WAS INFRAROTWÄRME ANDERS MACHT
Wärme, die Du direkt spürst
Strahlungswärme wirkt in dem Moment, in dem die Strahlung Deinen Körper erreicht. Du musst also nicht darauf warten, dass zunächst die gesamte Raumluft auf eine bestimmte Temperatur gebracht wird.
Das kann besonders beim Ankommen angenehm sein: Du spürst die Wärme bereits auf der Haut, während sich die Raumtemperatur noch entwickelt.
Angenehme Wärme bei weniger aufgeheizter Luft
Strahlungswärme kann dazu beitragen, dass sich ein Raum bereits bei einer niedrigeren Lufttemperatur warm anfühlt. Das ist einer der Vorteile von Strahlungsheizung für den thermischen Komfort.
Für eine Hot-Yoga-Praxis bedeutet das: Wärme muss sich nicht ausschließlich wie heiße Luft anfühlen.
Gleichmäßiger statt punktuell
Unsere flächigen Infrarotpaneele verteilen die Wärmestrahlung über den Raum. Dadurch entsteht ein anderes Wärmegefühl als bei einzelnen punktuellen Wärmequellen.
Wie gleichmäßig die Temperatur tatsächlich verteilt ist, hängt immer auch von Raumgröße, Positionierung und Leistung der Paneele ab. Unser Ziel ist deshalb nicht einfach „heißer“, sondern eine möglichst gleichmäßige und angenehme Wärme im gesamten Praxisraum.
Weniger bewegte Luft
Infrarotheizungen benötigen für die Wärmeübertragung keine starke Luftumwälzung. Dadurch entsteht weniger konvektive Luftbewegung als bei Systemen, die warme Luft aktiv im Raum verteilen.
Das kann sich besonders angenehm anfühlen, wenn Du auf der Matte liegst und wenig Luftbewegung möchtest.
Ruhiger
Die Paneele selbst arbeiten ohne Ventilator. Dadurch entsteht durch die Heizung kein zusätzliches Lüftergeräusch.
Was Du hörst, sind also vor allem Deine Atmung, die Ansagen der Lehrperson und die Musik.
WAS WÄRME IM KÖRPER MACHT
Wärme erhöht die Hauttemperatur und führt unter anderem zu einer Erweiterung oberflächlicher Blutgefäße. Dadurch verändert sich die Durchblutung der Haut und das Wärmeempfinden.
Auch die Beweglichkeit kann sich kurzfristig verändern. Studien zu Yoga in beheizter Umgebung zeigen, dass eine warme Umgebung bestimmte Beweglichkeitswerte akut stärker verändern kann. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass Gewebe dadurch langfristig „flexibler“ oder verletzungssicherer wird.
Deshalb gilt gerade in einer warmen Klasse:
Nutze die Wärme, um Dich leichter zu bewegen – nicht, um Dich weiter zu zwingen.
Ein größerer Bewegungsradius ist nicht automatisch ein besserer.
FÜR WEN SICH DIE WÄRME BESONDERS ANFÜHLEN KANN
Hot Yoga und Hot Pilates können besonders angenehm sein,
- wenn Du morgens oder nach langem Sitzen gerne mit etwas Wärme in Bewegung kommst,
- wenn Du intensive Bewegung und Schwitzen magst,
- wenn Dir warme Räume bisher gefallen haben, Du aber starke Luftbewegung unangenehm findest,
- wenn Du das Gefühl einer warmen, ruhigen Praxis besonders gerne magst.
Wie sich Wärme anfühlt, ist individuell. Was für die eine Person angenehm ist, kann für eine andere bereits zu intensiv sein.
GUT ZU WISSEN
Hot-Klassen sind körperlich fordernd. Durch Wärme steigt die Belastung für die Thermoregulation des Körpers. Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme sind Zeichen dafür, eine Pause zu machen oder die Klasse zu verlassen. Solche Beschwerden werden auch in Untersuchungen zu Hot Yoga beschrieben.
Wenn Du Herz-Kreislauf-Erkrankungen hast, regelmäßig Medikamente einnimmst, die Kreislauf oder Flüssigkeitshaushalt beeinflussen, oder andere gesundheitliche Einschränkungen hast, kläre vor einer Hot-Klasse mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt, ob diese Form der Belastung für Dich geeignet ist.
PRAKTISCH FÜR DEINE ERSTE KLASSE IM 1150
Trink über den Tag verteilt ausreichend. Nicht erst zehn Minuten vor Beginn.
Geh Deine erste Hot-Klasse ruhig an. Du musst nicht jede Position in voller Intensität mitmachen.
Pausen sind jederzeit möglich. Fersensitz, Kindposition oder einfach kurz auf dem Rücken liegen – alles völlig in Ordnung.
Nutze die Wärme für saubere Bewegung. Wenn sich eine Position plötzlich deutlich leichter anfühlt, heißt das nicht automatisch, dass Du weiter hineingehen solltest.
Hör auf Deinen Körper. Bei Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, ungewöhnlicher Schwäche oder Kreislaufproblemen: Pause machen, rausgehen und abkühlen.
Sag Deiner Lehrperson Bescheid, wenn es Deine erste Hot-Klasse ist oder Du gesundheitliche Themen mitbringst.
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Feelgoodstudio 1150, Neubaugürtel 47, 5. Stock.
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Alles Liebe,
🌸 Julie, Knut und Dein Feelgood Team. 🌸
QUELLEN:
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