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Eine ganze Rei­he von Gewürzen und Lebens­mit­teln haben eine anti­de­pres­sive Wirkung und ver­set­zen uns auch bei Nebel, Kälte und an dun­klen Tagen in gute Laune. Vor allem die Wirkung von Safran, Vanille, Muskat, Kakao, Ros­marin und Basi­likum ist schon seit Jahrhun­derten in der Ganzheitsmedi­zin bekan­nt und wurde auch wis­senschaftlich belegt.

Safran – das Geschenk des Him­mels

Als teuer­stes Gewürz der Welt, ursprünglich aus dem Himalaya wurde Safran heilende und aphro­disierende Wirkung nachge­sagt. Im Mit­te­lal­ter galt Safran als lebensver­längern­des All­heilmit­tel. Vor allem bei Frauen­lei­den wurde er einge­set­zt, etwa um die Men­stru­a­tion zu reg­ulieren, aber auch bei der Geburt, um die Wehen zu stim­ulieren (Schwan­gere soll­ten daher auf Safran verzicht­en).  Er wirkt entkrampfend, fördert den Eiweißstof­fwech­sel und hat eine cho­les­terin­senk­ende Wirkung.

Bild von Pascale Neuens

Bild von Pas­cale Neuens

Fol­gende Eigen­schaften wur­den in Stu­di­en erforscht: antibak­teriell, auswurf­fördernd, antivi­ral, ver­dau­ungs­fördernd, lebensstärk­end, das Herz stim­ulierend und men­stru­a­tion­sreg­ulierend.

In der ayurvedis­chen Medi­zin gilt er eben­falls als gutes Mit­tel bei Frauenkrankheit­en, aber auch gegen depres­sive Ver­stim­mungen und nervöse Unruhe, da er die geistige Ruhe fördert und ver­jün­gend wirkt.

Die Tra­di­tionelle Chi­ne­sis­che Medi­zin beschreibt die Wirkung  zur Besei­t­i­gung von Stag­na­tio­nen und zur Anre­gung  des Qi – Flusses, also der Lebensen­ergie einge­set­zt. Sein Geschmack ist bit­ter und süß, die Ther­mik neu­tral.  Die Tra­di­tionelle Chi­ne­sis­che Medi­zin verord­net Safran als Tee. 1 bis 2 Fäden pro Tasse heißes Wass­er wirken gegen Angstzustände, Depres­sio­nen und Bek­lem­mungs­ge­füh­le.

Muskat – erhel­lend

Wis­senschaftliche Unter­suchun­gen bele­gen, dass die Muskat­nuss antibak­teriell, ver­dau­ungs­fördernd und entzün­dung­shem­mend wirkt. Deftige, fet­tre­iche Speisen wer­den mit ein­er Prise Muskat bekömm­lich­er.

Die indis­che Heil­meth­ode Ayurve­da set­zt die Muskat­nuss zur Beruhi­gung des Ner­ven­sys­tems und zur Entkramp­fung ein.

In der Tra­di­tionellen Chi­ne­sis­chen Medi­zin fördert Muskat die Ver­dau­ung, löst Nahrungsstag­na­tio­nen und wärmt die Mitte. Durch seine entzün­dung­shem­mende Wirkung wird Muskat auch gegen Gelenksentzün­dun­gen, rheuma­tis­che Erkrankun­gen, Muske­lentzün­dun­gen und Ver­stauchun­gen einge­set­zt. Muskat will wohldosiert sein, denn das Aro­ma ist sehr inten­siv. In kleinen Men­gen ver­stärkt Muskat das Aro­ma der Speisen, in zu großen Men­gen verdirbt es den Geschmack. Eine Über­dosierung ab ein­er ganzen Nuss kann Rauschzustände, sowie Vergif­tungser­schei­n­un­gen aus­lösen. Für Schwan­gere ist die Muskat­nuss nicht geeignet, weil sie men­stru­a­tions­fördernd wirkt. Das Gewürz ver­liert durch Erhitzen an Aro­ma, daher vorher frisch reiben.

Wun­der­bare Rezepte find­en sich u.a. bei der großar­ti­gen Pas­cale Neuens:

Ama­rand-Safran-Milchreis

Schlaftrunk

Zuc­chinikuchen

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